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BLOG

09.11.2022 @ 11:11 Uhr

Neurozentriertes Training für mehr Aufmerksamkeit in unserem Gehirn und Stressbewältigung

Wie gut sind Nervenzellen miteinander vernetzt?


Das Gehirn verschafft sich ein Bild, wie ich stehe.

Da stellt sich die Frage: wie gut sind Nervenzellen miteinander vernetzt?

Das benötigt Input vom Körper (physisch) zum Gehirn und umgekehrt.


Das Gehirn ist wie eine Landkarte: je besser die Darstellung ist, umso besser funktioniert der Körper.

Neurozentriertes Training basiert auf:

* Propriozeption

* Gleichgewicht

* Visuelles System

* Atmung

* Koordination und Synchronisation

* Zunge

* Vagus Nerv aktivieren


Wir konzentrieren uns heute in der Übungsreihe auf: Gleichgewicht, Atmung und visuelles System.
https://perform-digital.de/produkt/neurozentriertes-training-fuer-mehr-aufmerksamkeit-in-unserem-gehirn-und-stressbewaeltigung/

15.10.2022 @ 04:10 Uhr

Welche Herzfrequenz ist die "Richtige"?

Trainierst Du schon mit Pulsuhr? Welche Herzfrequenz ist eigentlich die „Richtige“ und wie kann ich mein Training dadurch selber beeinflussen?

DIE HERZFREQUENZ IST EINER DER BESTEN INDIKATOREN DAFÜR, WIE HOCH DIE BELASTUNG WÄHREND EINES TRAININGS IST.

FREQUENZ/DAUER/INTENSITÄT

Die Trainingsfrequenz: Sie gibt an, wie häufig in einem Zeitabschnitt trainiert wird, z.B. pro Woche.
Die Dauer des Trainings lässt sich leicht einordnen: Hier geht es darum, wie lang die Trainingseinheiten sind. Als Zeiteinheit gelten hier üblicherweise Minuten und Stunden.
Mit der Intensität ist etwas komplizierter.

Jetzt kommen die Herzfrequenz-Zonen ins Spiel: Die Herzfrequenz ist einer der besten Indikatoren dafür, wie hart der Körper während eines Trainings arbeitet. Im Gegensatz zu einer rein subjektiven Bewertung der Belastung, steht hinter der Herzfrequenz eine Zahl. Diese Zahl kann objektiv erfasst werden.

LEICHT
Die Herzfrequenz-Zone 2 entspricht 60-70% der HRmax (= max. Herzfrequenz)
Das Training in Herzfrequenz-Zone 2 fühlt sich leicht an. Man in der Lage sein, lange Zeit in dieser Intensität zu trainieren.
In der Herzfrequenz-Zone 2 verbessert sich die allgemeine Ausdauer:
Der Fettstoffwechsel und die muskuläre Fitness werden optimiert. Die Kapillardichte nimmt zu.
Das Training in der Herzfrequenz-Zone 2 ist ein wesentlicher Bestandteil jedes Trainingsprogramms. Um von den Vorteilen zu profitieren, sollten sich diese Einheiten regelmäßig in der Planung wiederfinden.

MODERAT
Herzfrequenz-Zone 3: 70-80% der HRmax
Um die Effizienz der Blutzirkulation in der Herz- und Skelettmuskulatur zu verbessern, gilt das Training in der Herzfrequenz-Zone 3 als besonders effektiv. Das Training in Zone 3 verbessert deine aerobe Fitness. Jetzt fängt das Laktat an, sich in deiner Blutbahn anzureichern. Der Körper kann es aber als Energie wiederverwerten, sodass es noch keinen Einfluss auf die Leistung hat.
Ein Training in dieser Herzfrequenz-Zone wird moderate Anstrengungen erleichtern und die Trainigs-Effizienz verbessern.

HART
Herzfrequenz-Zone 4: 80-90% der HRmax
In der Herzfrequenz-Zone 4 wird es anstrengend.
Das Absolvieren der Einheiten in dieser Intensität verbessert die Geschwindigkeitsausdauer. Jetzt kann der Körper Kohlenhydrate besser als Energiequelle nutzen. Ebenso wird die Fähigkeit die höheren Laktatwerte im Blut zu tolerieren verbessert.

SEHR HART
Herzfrequenz-Zone 5: 90-100% der HRmax
Herzfrequenz-Bereich 5 – jetzt wird es sehr hart!
Es ist die maximale Anstrengung. Das Cardiovaskuläre-System arbeitet jetzt mit maximaler Kapazität. Im Blut kommt es zu einem Anstieg und einer Anreicherung von Laktat. Das Training in dieser Zone ist, im Vergleich zu den anderen Zonen, nur für einen kurzen Zeitraum möglich – z.B. für einige Minuten.
Zu Beginn des sportlichen Einstiegs wird man dieser Zone zunächst nicht so viel Platz einräumen müssen. Für ambitionierte Sportler und Profisportler sieht es schon anders aus. Sie sollten Einheiten in hohen Intensitäten fest ins Repertoire einplanen. Wenn sie diese Zonen vernachlässigen, wird es schwierig die Leistung auf Dauer zu verbessern.

Die Pulsuhr als Trainingsassistent hilft, die Bereiche gut im Auge zu behalten und das Training entsprechend der Ziele zu gestalten.
Bei Fragen gerne melden. Ob Ausdauertraining, Beratung mit der Pulsuhr – ich helfe Dir, Deinen Weg zum richtigen Training zu finden.


(Quelle: https://www.polar.com/blog/de/effektives-training-mit-herzfrequenz-zonen/)

21.06.2022 @ 05:06 Uhr

GESUNDHEIT BRAUCHT TRAINING!

Der menschliche Körper besitzt 656 Muskeln. Die Muskelmasse macht im Schnitt etwa ein Drittel der Gesamtkörpermasse aus – bei Männern mehr als bei Frauen. Dass die Muskulatur mehr als nur Haltefunktion erfüllt und Bewegung ermöglicht, zeigen die Forschungen der letzten Jahre immer deutlicher. Neueste Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des American College of Sports Medicine (ACSM) zeigen: Zusätzlich zu 150 Minuten Aktivitäten aus dem Ausdauerbereich pro Woche sollen auch zweimal wöchentlich die großen Muskelgruppen mittels gezieltem Krafttraining angesprochen werden.

In unserer Quelle, der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin, findest du mehr zur Grundlage der Untersuchung und den Veröffentlichungen. Es wurde unter anderem herausgefunden, das es eine signifikant positive Korrelation zwischen Muskelkraft und Gehgeschwindigkeit sowie Gleichgewichts- und Mobilitätsparametern wie z. B. der Zeit, die man zum Aufstehen von einem Stuhl braucht, der Fähigkeit, Treppen zu steigen, und der Sturzhäufigkeit. Mehr dazu:

https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/definierte-muskeln-zur-bedeutung-von-krafttraining-fuer-die-gesundheit/

GESUNDHEIT BRAUCHT TRAINING!
https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/definierte-muskeln-zur-bedeutung-von-krafttraining-fuer-die-gesundheit/

25.04.2022 @ 08:04 Uhr

Was ist XCO? Warum trainieren wir XCO? Wie effektiv ist das Training?

Beim XCO® WALKING wird ein Zusatzgerät, der XCO-TRAINER®, aktiv in jeder Hand beim natürlichen Armschwung mitgeführt und damit ein REACTIVE IMPACT erzeugt. Dieser stellt einen spezifischen reaktiven Trainingsreiz dar, der das Training
nachgewiesenermaßen effizienter macht als Walking ohne XCO-TRAINER®.
XCO® WALKING wird durch ein speziell abgestimmtes Oberkörperprogramm (XCO® GYMS / Übungen) erweitert.

Jeder gesunde Mensch kann XCO® WALKING betreiben; als Einstiegssportart für Untrainierte oder Übergewichtige, sowie als neue Sportart für ältere Personen, aber auch besonders für leistungsorientierte Fitnesstreibende. Sie alle schätzen es,
sich unabhängig von Örtlichkeiten und Wetterbedingungen in der freien Natur gesund bewegen zu können.

Durch die schonende mechanische Belastung der Muskeln, sämtlicher Bindegewebsformen, der Kapsel- und Bandapparate der Gelenke, der Disken und Menisken und auch der knöchernen Strukturen kann mit spezifischem Training eine
deutlich höhere Belastbarkeit erreicht werden.

XCO® WALKING ist eine zeitgemäße Fitness Sportart. Sie ist in der Anwendung sanft und trotzdem sehr effektiv mit gesundheitswirksamer Wirkung auf den gesamten Körper. XCO® WALKING trainiert Füße, Unterschenkel, Oberschenkel,
Gesäß, Bauch und Rückenmuskulatur sowie das Herz-Kreislauf- und Gleichgewichtssystem.

Gesundheitsaspekte
Durch den verstärkten Arm- und Oberkörpereinsatz wird die gesamte Rumpfmuskulatur in Anspruch genommen, was sich stabilisierend auf die Wirbelsäule auswirkt. Eine Entlastung wichtiger Gelenkstrukturen des gesamten Körpers entsteht.
Das Skelettsystem selbst bekommt durch XCO® WALKING & RUNNING eine allgemein erhöhte Dichte, da das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und -abbau wesentlich länger erhalten bleibt als bei mangelnder bzw. keiner Bewegung.
Die ausgewogene Zug- und Druck-belastung wirkt sich positiv auf den Knochen aus.

XCO® WALKING auf einen Blick:

Deutlich größere Effizienz als „nur“ Walken:

• Kräftigung der Tiefen- und Oberflächenmuskulatur
• Gelenkkräftigung: „reaktive“ Körperreaktion (Sensomotorischer Reiz) auf Propriorezeption
• Sehnen, Bänder, Knochen, Knorpel regenerieren schneller
• Sehr hoher Energieverbrauch wegen der großen Muskelbeteiligung
• Verbessertes Rhythmusgefühl
• Der aktive Einsatz der Oberkörpermuskulatur steigert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus
• Training aller fünf motorischen Hauptbeanspruchungsformen: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und
Schnelligkeit
• Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich werden gelöst
• Abbau von Stresshormonen
• Ökonomisiert die Herzarbeit
• Stärkung des Immunsystems

18.03.2022 @ 19:03 Uhr

Was ist das Ziel des funktionellen Trainings?

Um Deinen Körper für den Alltag sowie für sportliche Belastungen fit zu machen, zielt das Funktionelle Training auf eine ganzheitliche Entwicklung ab. Es dient also nicht nur der Leistungssteigerung, sondern trainiert den Körper durch gezielte Übungen, um folgende Fähigkeiten zu verbessern:

• Kraft,
• Schnellkraft,
• Gleichgewicht,
• Stabilität,
• Flexibilität und
• Ausdauer

Konkrete Ziele des funktionellen Trainings können sein:

• Ganzheitliche Leistungssteigerung
• Erhalt, Wiedererwerb oder Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
• Steigerung der Rumpfstabilität / Core-Training
• Verbesserung der Flexibilität, der Gleichgewichts- und Koordinations-Fähigkeit
• Generelle Stabilisation oder Stabilisierung spezieller Körperregionen, z. B. von
Gelenken
• Ökonomisierung von Bewegungen
• Verletzungsprävention

Vorteile des funktionellen Trainings:

Keine andere Trainings-Methode hat vergleichbar gute Transfereffekte in den Alltag oder die anderweitig ausgeübten Sportarten.
Funktionelles Training ist extrem effizient. Während Du zum Beispiel bei den Bizeps-Curls an der Maschine den gesamten restlichen Körper vernachlässigst, werden beim funktionellen Training immer gleichzeitig sehr viele unterschiedliche Muskel-Regionen angesprochen und trainiert. Und weil das Funktionelle Training so effizient ist, eignet es sich auch wunderbar für Menschen, die ihr Gewicht reduzieren und Fett abbauen wollen.

Der Frühling kommt – wir starten in die neuen Outdoor Kurse --> ALLE meine Trainingseinheiten sind funktionell aufgebaut.
Infos zu den Terminen findest Du auf meiner Homepage

05.03.2022 @ 12:03 Uhr

Tiefenmuskulatur - was ist das eigentlich?

Wir starten ab April mit dem Flexibar Kurs Outdoor.
Was weißt Du über Muskeln/Gelenke und Faszien? Und was ist überhaupt die Tiefenmuskulatur?

Die tiefliegenden, kurzen Rückenstrecker haben die Aufgabe, die Wirbelsäule zu stützen und vor allem die
Wirbelgelenke besser für die Bandscheibe einzustellen. Ist die Spinalmuskulatur gekräftigt, haben auch
die Spinalnerven mehr Freiraum.


Spinalnerven ziehen aus dem Rückenmark kommend, welches in der Wirbelsäule liegt, zu ihren Endorganen und
Muskeln. Je stabiler die Tiefenmuskulatur ist, desto größer ist der Abstand zwischen zwei Wirbeln und desto
mehr Platz hat der Nerv. Nerven, die hier austreten, steuern die Funktion aller Organe und die Funktion aller
Muskeln. Ein taubes Gefühl in den Fingern, ein Tinnitus im Ohr, ein Stechen im Brustkorb,
Hinterhauptskopfschmerzen, Tennisellenbogen, Ischiasschmerzen und vieles mehr können hier ihre Ursache
haben.

PROBLEM: wir können diese Tiefenmuskulatur nicht bewusst bewegen. Du kannst gerne mal versuchen, „bewusst“ mit Deinen Gedanken den Muskel zwischen 2. Und 3. Brustwirbel anzusteuern… ? Klappt das? Nein, wir können uns gar nicht vorstellen, wie was wo. Hier agiert unsere 2. Gehirnhälfte: das vegetative Nervensystem. Das ist das „Unbewusste“. Es steuert Prozesse an, die wir nicht willentlich beeinflussen können – wie z.B. Magen, Darm, Herzschlag, Verdauung usw.

Also können wir auch die Tiefenmuskulatur nicht bewusst ansteuern. Es braucht ein Hilfsmittel.

Warum trainieren wir Flexibar?

• Mehr Distanz zwischen den Wirbelkörpern sorgt für mehr Platz für die Nerven, die hier austreten. Nervenkompressionen sind die häufigsten Auslöser für Schmerzen - ganz gleich ob im Bereich der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule oder Lendenwirbelsäule. Auch deren Ausstrahlungsschmerzen, wie z. B. Schulter-Ellenbogen-Handschmerzen können hier ihren Ursprung haben.
• Eine verbesserte quere Bauchmuskulatur, die für eine wohlgeformte Taille verantwortlich ist.
• Eine ideale Ansteuerung des Beckenbodens, was die Haltung verbessert und Inkontinenz entgegenwirkt. Ideal auch zur Rückbildung nach einer Schwangerschaft.
• Ideale Nutzung des gesamten Bindegewebes in dreidimensionaler Ansteuerung. Dies strafft und stärkt in allen Schichten des Körpers.
• Steigerung des gesamten Stoffwechsels, dadurch Erhöhung der Fettverbrennung und Erhöhung des gesamten Grundumsatzes.
• Ausgleichen von muskulären Dysbalancen, was vielen Arthroseformen entgegenwirken kann und Rückenschmerzen vorbeugt.
• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

Infos dazu findest Du auch auf meinem Video auf meiner Homepage : www.sabinekunz.de

Ich freue mich über Eure Anmeldungen.


26.02.2022 @ 11:02 Uhr

Warum trainieren wir Flexibar?

Infos und Informationen findest Du u.a. in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=a7iuswp7ukc&t=433s

oder auf meiner Homepage:
www.sabinekunz.de

und ein Bild sagt mehr als 1000 Worte 😃

Bei Interesse gerne melden:
personaltrainer@unitybox.de

19.02.2022 @ 11:02 Uhr

Was sind Faszien ?

Was sind Faszien ?

Das Gerüst des menschlichen Körpers ist das Skelett. Für seine Beweglichkeit sorgen die Gelenke und das so genannte „myofasziale Netzwerk“ - die Faszien. Sie bilden ein feines Netz aus Bindegewebe, das wie eine zweite Haut durchgehend und ohne Unterbrechung den ganzen Körper umspannt.

Faszien formen und stützen den Körper und sind gleichzeitig eine Art „Sinnesorgan“: Sie sind von Nervenbahnen durchdrungen und besitzen Schmerz- und Bewegungssensoren. Alle Wahrnehmungen, die dort ankommen, können sich auf unser Immunsystem und sogar auf die Psyche auswirken. Das heißt: Ist der Zustand des Faszien-Gewebes gut, sind auch die körpereigenen Abwehrkräfte stark. Schon deswegen, weil das Bindegewebe nicht nur eine handfeste Barriere für Eindringlinge darstellt, sondern weil es auch so genannte „Fresszellen“ enthält. Das sind Zellen, die Viren, Bakterien und altes oder defektes Zellmaterial vernichten können.

Woraus bestehen Faszien?

Das Faszien-Netz umhüllt einzelne Muskelfasern und Muskelbündel, aber auch den ganzen Muskel insgesamt mit einer Schicht aus Gewebe. Sie macht viele Funktionen unseres Körpers wie Kraft, Stabilität, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination überhaupt erst möglich. Das Fasziengewebe besteht aus Elastin und Kollagen-Fasern. Diese Struktur verleiht den Muskeln ihre Festigkeit und Form und macht sie gleichzeitig so elastisch: Obwohl sie oft nur wenige Millimeter dick sind, sind sie extrem reißfest und halten locker eine Zugkraft von mehr als 60 Kilo aus.

Warum ist Faszientraining sinnvoll?

Liegen die beiden Faszien-Schichten zu dicht aufeinander, dann verkleben, verdicken und verklumpen sie und das schränkt ihre Funktion immer mehr ein.
Die häufigsten Ursachen für Verklebungen und Verhärtungen der Faszien sind
• mangelnde Bewegung,
• einseitige und verspannte Körperhaltungen, zum Beispiel durch Stress, Fehlhaltungen bei der Arbeit und Schonhaltungen aufgrund von Schmerzen sowie
• zu geringe Flüssigkeitszufuhr.

Die einzelnen Schichten verlieren dann zunehmend ihre Gleitfähigkeit. Das kann das Wohlbefinden auf verschiedene Weise beeinträchtigen, zum Beispiel durch Schmerzen. Mediziner gehen heute davon aus, dass Rückenschmerzen nur in 20 Prozent aller Fälle auf Schäden der Bandscheiben oder Wirbel zurückzuführen sind. In allen anderen Fällen sind andere Ursachen verantwortlich, zum Beispiel verklebte Faszien. Wenn das Fasziengewebe erst einmal verklebt ist und man nichts dagegen unternimmt, dann verstärkt sich die Einschränkung der Beweglichkeit immer weiter.

Was passiert beim Faszientraining?

Ziel des Trainings ist es, das Fasziengewebe so zu regenerieren, dass seine Schichten wieder sauber und reibungslos gleiten können. Damit soll erreicht werden, dass die Muskeln optimal funktionieren, die Kraft effizient übertragen wird und der Körper entspannt sowie frei von Schmerzen und Verspannungen ist.

Womit erreichen wir Elastizität in den Faszien?

Viele kennen die Faszienrolle: Durch die Massage können sich verklebte und verhärtete Stellen nach und nach lösen und dann wieder reibungsloser aneinander entlang gleiten. Aber noch effektiver ist ein Bewegungstraining, um die Faszien u.a. in ihren natürlichen Bewegungsmuster wieder zu „glätten“.

Die beiden effektivsten Möglichkeiten bieten hierzu der Flexibar und der XCO. Sie erlauben in die tiefen Schichten einzutauchen und gleichzeitig bieten wir dem ganzen System noch ein komplettes Training der Muskeln/Gelenke mit an. Wir haben in einer Stunde beides --> bei Fragen und Interesse gerne melden.

Infos bietet meine Homepage unter meinen Blogs wie z.B. Videos oder Neues/Gesundheit usw.
Viel Spaß beim Training 😃



28.01.2022 @ 15:01 Uhr

SCHMERZFREI LAUFEN – WIE DU KNORPEL IM KNIE GEZIELT STÄRKEN KANNST

SCHMERZFREI LAUFEN/WALKEN – WIE DU KNORPEL IM KNIE GEZIELT STÄRKEN KANNST

WENN IM BEWEGUNGSABLAUF DEUTLICHE ABWEICHUNGEN AUFTRETEN, IST DIE WAHRSCHEINLICHKEIT HOCH, DASS AUCH IRGENDWANN DIE PROBLEME KOMMEN. IN DIESEM STADIUM KÖNNEN EINE ODER MEHRERE DIESER MASSNAHMEN HELFEN

• Kräftigung der kompletten Oberschenkelmuskulatur mit allen Anteilen, damit das Kniegelenk eine gute Stabilität bekommt
• Analyse und gegebenenfalls Verbesserung der Lauf-/Walkingtechnik
• Anpassung der Laufschuhversorgung, damit der Schuh auch zum Lauf-/Walkingstil passt
• Training der hüftstabilisierenden und hüftstreckenden Muskulatur, u.a. des Rumpfes (Kräftigung wie auch Dehnung)
• Koordinationstraining auf diversen Therapiegeräten, um die tiefliegende Muskulatur im Bereich der Kniegelenke zu stärken
• Übergewicht vermeiden
• Langfristig auf belastende Sportarten wie Fußballspielen, Tennis, Squash oder Skifahren zu verzichten bzw. reduzieren, um einen Meniskusriss oder einen weiteren Meniskusschaden zu vermeiden

Die Kräftigung der gesamten Oberschenkelmuskulatur verleiht dem Kniegelenk Stabilität

SCHMERZFREI LAUFEN/WALKEN HAT AUCH MIT DER RICHTIGEN ERNÄHRUNG ZU TUN:
Zur Prävention gehört im Übrigen auch die Ernährung. Es gibt Nährstoffe, die dem Knorpelgewebe guttun.
Deshalb gesunde frische Küche für Energie in Muskeln, Bändern und Gelenken.

Laufen / Walken zu jeder Jahreszeit - das stärkt das Immunsystem und sorgt für positive Stimmung.

Sei der Freund Deines Körpers und Deines Alltags 😃

15.01.2022 @ 08:01 Uhr

KNIESCHMERZEN BEIM LAUFEN, WALKEN UND IM ALLTAG?

Knieschmerzen beim Laufen sind keine Seltenheit. Das kommt nicht von ungefähr. Denn das Kniegelenk ist nicht nur das größte Gelenk unseres Körpers, es ist leider auch sehr anfällig. Die Konstruktion des Gelenks, das die Verbindung von Unter- und Oberschenkel herstellt, bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Entstehung von Beschwerden.

Unsere Stoßdämpfer im Knie sind die Menisken, zwei halbmondförmige Knorpelscheiben in jedem Gelenk, die die Kräfte absorbieren und dafür sorgen, dass die Gelenkflächen nicht aufeinander reiben. Am Knie setzen auch Muskeln und Sehnen an, die wir benötigen, um das Kniegelenk bewegen zu können. Da es sich zum Teil um sehr kräftige Muskeln handelt, lässt das erahnen, dass das Knie besonders hohen Zug- und Druckbelastungen ausgesetzt ist, was bei einer Fehlbelastung zu Knieschmerzen führen kann.

Mit anderen Worten:

Nicht wer besonders viel läuft, ist häufiger von Verletzungen betroffen, sondern wem die Erfahrung fehlt und wer seinen Körper nicht ausreichend auf die Belastungen vorbereitet. Das gleiche gilt für den Alltag!!
Bei Einsteiger*innen benötigen vor allem die Sehnen und Bänder Monate, um sich den Belastungen des Laufens anzupassen. Das gilt auch langfristig. Wer seine Muskeln für eine „saubere Gelenkstellung“ nicht trainiert bzw. belastet, wird über kurz oder lang Knieprobleme bekommen.

Die meisten Läufer kümmern sich oftmals nur um die Behandlung der Symptome – das kann zwar Linderung bringen, hilft aber meist nicht, die Probleme dauerhaft wieder loszuwerden.

Was muss ich also parallel zum Laufen, Alltag und Walken langfristig unternehmen:

- Rumpfstabilität aufbauen: die Kraft kommt aus der Körpermitte. Dazu gehören neben dem Klassiker Bauch (Gerade und vor allen Dingen schräge Bauchmuskeln) sowie Rücken auch der Schultergürtel und die Hüfte!!
- Die Hüfte muss kraftvoll und beweglich sein. Die Hüfte hilft, das Knie zu stabilisieren und über die Verbindungen der Muskeln (vor allen Dingen außen) das Knie in der richtigen Position zu „halten“.
- Lauf ABC: spezielle Übungen, um die Technik beim Laufen zu verbessern
- Kraftausdauer (Muskeltraining mit mind. 15 Wiederholungen) der Beine trainieren, damit wir den Lauf auch über die Dauer mit der nötigen Bein-/Rumpfkraft sicher durchführen können.

Denke immer daran: Athletiktraining sowie Techniktraining sind gut investierte Zeiten, die dich zu einem besseren Läufer machen, Knieprobleme im Alltag verschwinden lassen und deine Verletzungsanfälligkeit reduzieren!

Für Fragen zum einem individuellen Training oder Kursteilnahme gerne melden

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